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GRÜN IST DIE HEIMAT - ABER WIE KLINGT GRÜN?

Das FilmmusikKonzert mit dem Titel HEIMAT! ist eine musikalische Auseinandersetzung mit dem einzigen originären Genre, das der deutsche Film hervorbrachte - dem Heimatfilm. Es handelt sich um ein sinfonisches Konzert mit großem Orchester.

Das Konzert ist eine Art “Wanderung” durch Filmmusiksequenzen und Filmbilder des Heimatfilms und durch einen Schauspieler, der der Frage nachgeht, was Heimat sein könnte und wie sie uns, vor allem im Film, begegnet. Der Musik in Heimatfilmen kommt dabei eine besondere Rolle zu, bildet sie doch, ähnlich wie die dargestellte Natur, die Kulisse, in der sich die Handlung entwickelt. Darüber hinaus entwickelte sie sich nicht selten zu so etwas wie dem Soundtrack des wirklichen Lebens. In Musik und Bild verschmelzen Erinnerungen. Was den Heimatfilm ausmacht, sind seine wundervollen Landschafts- und Naturaufnahmen. Doch es sind nicht nur die grandiosen Bilder, die das Genre auszeichnet. Die Filme schaffen es besonders mittels ihrer atmosphärischen Musik emotional zu überzeugen. Ihre dynamischen Variationen, wie sie beispielsweise in dem besinnlich-melancholischen Hauptthema von UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER zu finden sind, haben sich ins Gedächtnis der Zuschauer eingebrannt.

Durch das Musikprogramm führt ein Schauspieler. Er wird die Musiken auf einer tiefergehenden Ebene einführen - Heimat als “inneren Landschaften”. Auf einer Leinwand werden Bilder (Filmstills, dokumentarisches Bildmaterial) zu sehen sein, die einen Zusammenhang zur historischen Originalzeit und zum Film herstellen.

Länge:
120min.
Ensemble:
großes Orchester (ab 46 Musiker)
Besetzung:
auf Anfrage

Setlist

  • UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER, 1959. Regie: Paul May, Musik: Rolf Wilhelm

  • DAS WIRTSHAUS IM SPESSART, 1958. Regie: Kurt Hoffmann, Musik: Franz Grothe

  • VIA MALA, 1948. Regie: Josef von Báky, Musik: Georg Haentzschel

  • DIE GEIERWALLY, 1940. Regie: Hans Steinhoff, Musik: Nico Dostal

  • KUHLE WAMPE, 1932. Regie: Slatan Dudow, Musik: Hanns Eisler

  • DER LETZTE MANN, 1924. Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, Musik: Giuseppe Becce

  • IMMENSEE, 1943. Regie: Veit Harlan, Musik: Wolfgang Zeller

  • MÜNCHHAUSEN, 1943. Regie: Josef von Báky, Musik: Georg Haentzschel

  • DIE MÖRDER SIND UNTER UNS, 1946. Regie: Wolfgang Staudte, Musik: Ernst Roters

  • SERENGETI DARF NICHT STERBEN, 1959. Regie: Bernhard Grzimek, Musik: Wolfgang Zeller

  • DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, 1973. Regie: Heiner Carow, Musik: Peter Gotthardt

  • WINNETOU, 1963. Regie: Harald Reinl, Musik: Martin Böttcher

  • DAS WUNDER VON BERN, 2003. Regie: Sönke Wortmann, Musik: Marcel Barsotti

  • DIE FLUCHT, 2007. Regie: Kai Wessel, Musik: Enjott Schneider

  • BUDDENBROOKS, 2008. Regie: Heinrich Breloer Musik: Hans Peter Ströer

  • RAUMPATROUILLE ORION, 1966. Regie: Rolf Honold, Musik: Peter Thomas

  • außerdem: "Lili Marleen", "Das Sandmännchen", ein Medley: Tonfilmschlager der 1940er Jahre und Musik aus den Filmen von Rainer Werner Fassbinder

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