BLACKMAIL (dt.: ERPRESSUNG) gibt als frühes Werk des „Master of Suspense“ Alfred Hitchcock einen Vorgeschmack auf seine später berühmt gewordene Kriminalspannung und war ein großer Erfolg. Entstanden, als der Tonfilm gerade auf dem Vormarsch war, existiert BLACKMAIL heute in zwei Ausführungen. Bei der hier vorgestellten Version handelt es sich um den 1929 begonnenen Stummfilm. Später wurden Dialoge und Geräusche ergänzt, was BLACKMAIL zum ersten britischen Tonfilm in der Filmgeschichte macht.
London, 1920. Alice White, Tochter eines Ladenbesitzers und Braut des viel beschäftigten Scotland-Yard-Beamten Frank Webber, trifft sich heimlich mit einem Maler, der sie dazu überredet, ihm in sein Atelier zu folgen. In ihrem Leichtsinn erkennt Alice White erst zu spät seine wahren Absichten. Als er zudringlich wird, greift sie in ihrer Angst nach einem Messer und wird zur Mörderin. Der betrogene Frank Webber ist dem Fall bald auf der Spur, doch er verzeiht Alice und nimmt sie in Schutz. Keine leichte Aufgabe, denn es gibt einen Zeugen, der sich nicht scheut, die Situation bestmöglich für sich zu nutzen.
Neil Brand (1929), orchestriert von Timothy Brock (2008)
1929| großes Orchester | |||
Besetzung 2.2.2.AltSax.2Fg – 4.2.2.1 – Pk.2Schlzg. – Hfe.Cel. – Str. (10.8.6.6.4) |
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Dauer in min. 84 |
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