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Paris qui dort
(Paris qui dort)
Frankreich
1923
Comedy / Experimental Film

PARIS QUi DORT illustriert den Kontrast zwischen Bewegung und Leblosigkeit. Der Film changiert zwischen Slapstick- und Science-Fiction-Elementen einerseits und avantgardistischen Dada-Collagetechniken andererseits, welche die filmischen Möglichkeiten überraschender, alogischer Bildverknüpfung gegen die Erwartung des Publikums ausspielt. Vor allem das Anhalten, das Vor- und Zurückdrehen der Bewegung, begeisterte die Dadaisten.

Die Geschichte handelt von einem Nachtwächter des Eiffelturms, der eines Morgens erwacht, und Paris im Schlaf versunken findet. Die Kamera folgt dem Wächter das kreisförmige Treppenhaus des Turms hinunter. Als er die Stadt erreicht, sieht er, dass die Menschen beim Gehen steif stillstehen. Eine Verfolgungsszene wurde unterbrochen, ein Selbstmord wurde verzögert, usw. Bald trifft der Wächter eine Gruppe Touristen, die gerade mit einem Flugzeug ankamen. Die Gruppe wundert sich, was geschehen ist, aber nach einer Weile stellt sich ihnen eher die Frage, wie sie mit dieser ungewöhnlichen Situation umgehen sollen.

Das eigentliche Thema des Films ist jedoch die Kunst des Filmemachens und die grundlegenden Elemente des Kinos ? Zeit und Bewegung.

Kompositionen:

Günter A. Buchwald

0 Neukomposition
  Ensemble (1 - 15 Musiker)    
 
Besetzung
Flöte, Klavier, Akkordeon, Violine, Kontrabaß
     
 
Dauer in min.
45
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