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Puppe, Die
(Puppe, Die)
Deutschland
1919
Komödie

"Dass dieser Film die Zuschauer zu Kindern macht mit staunenden Augen, ist Aufforderung und Versprechen einere jeden Märchenszene. Nur wer daran glaubt, hat etwas davon: Vom Mädchen, das wie eine aufgezogene Puppe tanzt, vom Menschen, der an einem Bündel Luftballons empor schwebt, von Pferden, die verkleidete Menschen sind und die Hochzeitkutsche ziehen. Das ausgestellte "Als-ob" des Films stört nicht die Faszination, sondern begründet sie; es wird als neuer filmischer Märchenreiz offeriert". 

(Uta Berg-Ganschow, in: Lubitsch, hrsg. von H. H. Prinzler / E. Patalas, München; Luzern 1984)

Baron de Chanterelle möchte seinen Neffen Lancelot verheiraten. 40 Jungfrauen melden sich auf seine Heiratsanzeige. Lancelot flüchtet voller Angst vor so viel Weiblichkeit in ein Kloster. Die Mönche möchten jedoch gern an der vom Onkel ausgeschriebenen Mitgift profitieren und überreden ihn, zum schein auf die Ehe einzugehen und eine Puppe zu heiraten anstelle einer richtigen Frau. Lancelot gehorcht. Doch die von ihm geehelichte Puppe ist in Wirklichkeit die Tochter des Puppenmachers. Am Ende ist Lancelot glücklich, eine richtige Frau geheiratet zu haben.


(Verleihkatalog DIF)

Kompositionen:

Martin Smolka

2010
  kleines Orchester (16 - 45 Musiker)    
 
Besetzung
1/pic.0.1/bcl.1 - 0.1.0.0 - 2perc - strings - egtr.acc
     
 
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