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DIE GENERALLINIE

Generallinie, Die
(Generalnaja Linija)
UdSSR
1926
Drama

Seinen letzten großen Stummfilm besetzte Sergej Eisenstein ausschließlich mit Laiendarstellern. DIE GENERALLINIE war als durchgehend optimistischer und zukunftsfroher Film konzipiert und sollte den vermeintlich großen Aufschwung durch die Kollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft verdeutlichen. Die neu komponierte Musik des Ukrainers Taras Bujewski (1996) hält der Inszenierung einen zuweilen bitter-bösen Spiegel der Ironie entgegen – und orientiert sich damit an (versteckt) angelegten Absichten Eisensteins.

Anhand der Geschichte einer jungen Bäuerin, die durch ihren vorbildlichen Einsatz die Mitbewohner ihres Dorfes von der Richtigkeit der Kollektivwirtschaft überzeugt und ihnen das in der Zeit der Knechtschaft verloren gegangene Vertrauen in die eigene Kraft zurückgibt, versucht Eisenstein die Schwierigkeiten und Erfolge der Agrarrevolution darzustellen. Ein Pathos des sozialistischen Aufbaus soll in diesem Film geschaffen werden. Als Zeichen des Fortschritts fungieren Milchzentrifuge und Traktor, die nun ihren Einzug in die bis dato rückständige dörfliche Welt halten.

(Quelle: www.informatik.uni-freiburg.de/~aka/ss98/SPECIAL.html)

Kompositionen:

Taras Bujewski

1997
  großes Orchester (ab 46 Musiker)    
 
Besetzung
3.0.3.3 – 4.3.3.1 – 5Schlzg.Klav.Hfe.Cel - Streicher (12.10.8.6.5)
     
 
Dauer in min.
131
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