Der Film DAS MÄDCHEN SUMIKO erregte 1930 in Japan großes Aufsehen und löste eine politische Manifestation aus. Der Titel wurde bald zum geflügelten Wort. Der Film galt als verschollen, und erst 1993 entdeckte man eine vollständige Kopie in einem Archiv in Moskau. Die restaurierte Fassung wurde in Kyoto uraufgeführt. Ein Meisterwerk des japanischen Stummfilms der 30er Jahre.
Im Mittelpunkt steht das harte Schicksal eines Mädchens namens Sumiko Nakamura, deren Vater sich aus Scham über seine Verarmung umgebracht hat. Sumiko wird an einen Zirkus verkauft und erlebt eine Odyssee durch die Randgruppen der Gesellschaft. Sie flieht, gerät an Betrüger und Ausbeuter, findet schließlich einen Geliebten, mit dem sie durch gemeinsamen Selbstmord ihrem Elend entgehen möchte. Der Versuch misslingt.
Günter Buchwald
1998| Ensemble | |||
Besetzung 1 Flöte, 1 Klarinette, 1 Oboe, 1 Horn, 1 Trompete, 1 Posaune, 1 Violine, 1 Cello, 1 Contrabass, 1 Schlagzeug |
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Dauer in min. 76 |
sync fps 20 |
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