zurück Print Version
Ende von St. Petersburg, Das
(Konjez Sankt Petersburga)
UdSSR
1926
Drama

DAS ENDE VON ST. PETERSBURG ist ein filmgeschichtlich bedeutendender Revolutionsfilm des berühmten russischen Regisseurs Wsewolod Pudowkin. Er schildert die Entwicklung eines Landarbeiters zum Revolutionär, den Sturm auf das Winterpalais und die Wandlung von St. Petersburg zu Leningrad. Der Film ist der zweite Teil von Pudowkins Revolutionstrilogie, die mit DIE MUTTER (1926) begann und mit STURM ÜBER ASIEN (1928) endete. Alle drei Werke hatten bahnbrechende Wirkung und wurden auf der ganzen Welt begeistert begrüßt

Der Held in DAS ENDE VON ST. PETERSBURG, Iwan, ein Bauernjunge, verlässt in der Hungersnot sein Dorf und geht nach St. Petersburg, um sich dort Arbeit zu suchen. Schnell lernt er, dass die Situation in der Stadt noch elender ist als die auf dem Lande. In der Wohnung der Familie, bei der Iwan untergekommen ist, treffen sich Arbeiterführer, die einen Streik organisieren. Als die Frau seines Gastgebers ihrem Mann Vorwürfe macht, weil kein Geld mehr ins Haus kommt, wird Iwan, mehr ahnungslos als bewusst, zum Streikbrecher, verrät gar seinen Bekannten, der verhaftet wird. Aller Not zum Trotz weigert dessen Frau sich, von Iwan das Geld anzunehmen, das dieser für seinen Verrat erhalten hat. Iwans Sicht auf die Welt ändert sich erst, als er den Krieg an der Front erleben muss. Nach drei Jahren im Schützengraben ist aus dem Bauernjungen ein Revolutionär geworden, der am Sturm auf das Winterpalais teilnimmt.

Kompositionen:

Neukomposition von Alfred und Andrei Schnittke (1992)

0
  großes Orchester    
 
Besetzung
1.1.1+BassKl.1 – 1.1.1.0 – Schlzg.Hfe.Klav/Synth.Synth – Streicher (2.2.2.2.1)
     
 
Dauer in min.
105
sync fps
19
zurück