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Zur Chronik von Grieshuus
D
1925
Drama

ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS entstand nach Theodor Storms gleichnamiger Novelle - ein norddeutsches Märchen in expressiv gestalteten Bildern, die den ganzen Reichtum des deutschen Stummfilms erleben lassen. Es ist die Geschichte von zwei ungleichen Brüdern, ihrem Kampf um das väterliche Erbe und einer treuen Dienerschaft, die den wahren Erben von Schloss Grieshuus gegen alle Intrigen zu schützen versteht. ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS ist eine der Großproduktionen der Ufa im Jahr 1924, an der die besten Schauspieler, Kameraleute und Ausstatter der damaligen Zeit beteiligt waren.

Die Filmmusik von ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS stammt von Gottfried Huppertz, der bereits die zwei Nibelungen-Filme mit fast fünf Stunden Spieldauer aus demselben Jahr vertont hatte und nur wenige Jahre später die Musik zu METROPOLIS aufs Papier bringen sollte. Da der Film nach seiner Uraufführung um ungefähr 15 Minuten gekürzt und - wohl zugunsten einer besseren Vermarktbarkeit - in zwei Versionen und mit anderen Titeln neu in den Verleih gebracht worden war, wurde es erforderlich, nicht nur die ursprüngliche Schnittfassung, sondern auch die originale Filmmusik zu rekonstruieren. Mit ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS liegt seit kurzem nun auch die dritte (und damit letzte) Stummfilmkomposition von Gottfried Huppertz für Live-Aufführungen vor.

Kompositionen:

Gottfried Huppertz

1925 rekonstruiert von Olav Lervik (2014)
  großes Orchester    
 
Besetzung
1+1/picc.1+1/ca.2.2 - 4.2.2+1.0 - timp.2perc - cel+org - hp - str
     
 
Dauer in min.
97
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